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Benötigt unsere Uni tatsächlich das U-Modell?

In ihrer Wahlkampfbroschüre präsentieren sich die Kandidaten des U-Modells als selbstlose Vertreter des Studentenwohls und listen alle Serviceleistungen auf, die sie uns Studenten anbieten: Rechtsberatung, AStA-Café, Kino, Linux-Hilfe Fahrradwerkstatt, Parties, usw. Fast mag man glauben, ohne U-Modell ginge gar nichts, doch der Schein trügt: In keinem Wort wird erwähnt, wie dieser Service finanziert wird und wer dafür aufkommen muss. Das U-Modell verschweigt nicht nur, dass das Kollektiv bei der letzten Vollversammlung in Finanzfragen nicht entlastet wurde, sondern auch, dass es alle Studenten sind, die mit ihren Gebühren den AStA finanzieren. Doch dabei sind es gerade mal 6 Prozent der Studenten, die das U-Modell legitimieren (ca. 60% bei ca. 10% Wahlbeteiligung bei der letzten Uniwahl).

Wir haben davon genug! Gewinnen wir die Wahl, werden wir den AStA als Zwangsorgan auflösen und die Mittel gerecht an Euch zurückzahlen.

Die derzeitigen AStA-Dienstleistungen werden weiterhin bestehen bleiben: Entweder in freiwilliger Form (wenn es dem U-Modell wirklich um Eure Interessen ginge, dann bräuchten sie für ihre Tätigkeit kein AStA-Mandat) oder in Form von Dienstleistungen, für die jeder Student nur zahlt, wenn er sie auch wirklich beansprucht, ohne dass eine Quersubventionierung auf Kosten aller Studenten stattfindet, wie es zurzeit der Fall ist.

Wenn Ihr Euren Semesterbeitrag zurückwollt, wählt am 20./21. Juni Liste 1:

 Libertäre Hochschulgruppe Konstanz